Zahlreiche Ursachen für Leistungsverweigerung

Vielleicht war Ihr Kind noch nicht so weit, als es eingeschult wurde. Das ist immer wieder der Grund für Schulverweigerungen. Es ist nur nachvollziehbar, dass Menschen Situationen aus dem Weg gehen wollen, die sie überfordern und ihnen Angst machen. Bei Kindern, die zu früh eingeschult wurden, baut sich diese Angst langsam, aber eben sehr stetig auf. Wenn Ihr Kind große Angst hat, kann sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Damit umzugehen, ist gar nicht so schwer:

  • Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Kind über die Einschulung, oder den geplanten Schulwechsel. Nehmen Sie der neuen Situation den Schrecken und versuchen Sie, Ihr Kind neugierig auf den neuen Schulbetrieb zu machen.
  • Wenn es geht, sprechen Sie sich mit Eltern eines guten Freundes ab. Der Schulwechsel ist schließlich etwas, das nicht nur Ihr Kind alleine betrifft. Es kann helfen, wenn ihr Kind weiß, nicht alleine in der neuen Klasse zu sein.
  • Bremsen Sie übermäßige Erwartungshaltungen bei Ihrem Kind. Nicht selten machen Kinder sich selbst schon lange vor der neuen Schulsituation so viel Druck, dass sie später damit nicht umgehen können. Wenn Ihr Kind bisher kaum Probleme in der Schule hatte, muss sich das nicht ändern. Bestärken Sie also Ihr Kind darin, was es bisher alles geschafft hat.
  • Spielen Sie im Rollenspiel beängstigende Situationen durch und denken Sie Problemlösungen vor.
  • Geben Sie dem Kind ein Andenken an die Eltern mit. Das gibt Halt!
  • Informieren Sie diskret den Lehrer, ohne dass es peinlich für Ihr Kind wird!

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